Berlusconis Vermächtnis

Erschienen in: Fräulein Magazin, 05/2011

Neapel, das ist der Duft von trocknender Wäsche, der in den schmalen Gassen hängt, die Abgase und der Müll, der auf den Straßen liegen bleibt bis er zum Himmel stinkt. Neapel ist aber auch der melodische Singsang seiner Bewohner, der sich aus den Häusern und auf den Plätzen in die verwinkelte Stadt ergießt und natürlich der Geruch von Essen. Am Ende seines Lebens wünschte sich Enrico Caruso, an die neapolitanischen Hänge des Vesuvs zurückzukehren, nicht um zu singen, sondern um Pizza zu essen.
Neapel ist italienischer Sehnsuchts- und Schreckensort zugleich. Nirgends sonst ist das Festland stärker von der Mafia dominiert und der Drogenhandel alltäglicher. Neapel ist italienischer als Italien und doch die Region, die man aufgegeben und der Mafia überlassen hat. Genauer: den rivalisierenden Clans der Camorra…

Vollständiger Artikel als PDF: “Berlusconis Vermächtnis – Frauen im Angesicht der Mafia”, Fräulein 05/2011



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